Zwei Exemplare von Strom im Kopf

Diagnose:
therapieresistente Depression

Erst die letzte Option, die tiefe Hirnstimulation, ein operativer Eingriff am Gehirn, brachte den Wendepunkt.

DER AUTOR
Christian Galvano fokussiert auf dunklem Hintergrund
Unterschift von C.Galvano

Wenn du die Hoffnung für morgen aufgibst, bist du heute schon verloren.

Christian Galvano.

Master in Neurowissenschaften
(Tech Global University / Spanien)

Christian Galvano ist Autor und Experte für Neurodidaktik sowie Neuroleadership. Geboren am 25. Juli 1988 in Erlenbach am Main, kennt er Umwege nicht nur aus der Theorie, sondern aus dem eigenen Leben.

Mit großer Entschlossenheit arbeitete er sich vom ursprünglichen Hauptschulabschluss bis zum Master in Neurowissenschaften (mit den Stationen Handelsfachwirt (Hochschulreife), Studium der Kommunikationspsychologie und Biologischen Psychologie) hoch.

Christian Galvano

Ein schwerer Einschnitt in seinem Leben ereignete sich 2014: Eine therapieresistente Depression, ständige Klinikaufenthalte und schließlich ein Hirnschrittmacher-Implantat. Christian Galvano kämpfte sich zurück – mit beeindruckender Kraft und großer Neugier, mit dem Wunsch Menschen besser zu verstehen.

Heute arbeitet er mit verschiedensten Unternehmen, Führungskräften und Bildungseinrichtungen zusammen, hält Vorträge zu den Themen Lernforschung und frühkindliche Entwicklung, und bildet Fachkräfte im Bereich Neurowissenschaften aus.

Sein Ziel: Die greifbare und praxisnahe Vermittlung komplexer wissenschaftlicher Erkenntnisse mit Tiefgang und Humor, basierend auf echter, eigener Lebenserfahrung!

DAS BUCH
Strom im Kopf Buch aufgestellt

In „Strom im Kopf“ erzählt Galvano seine wahre Geschichte: radikal offen, schmerzhaft ehrlich – und wissenschaftlich fundiert. Ein Buch, das aufrüttelt, erklärt – und Hoffnung gibt.

Christian Galvano zeigt seinen Hirnschrittmacher
Das Buch Strom im Kopf aufgeschlagen

Strom im Kopf

Wenn dein Gehirn dein größter Feind wird – und du trotzdem überlebst.

Christian Galvano war erfolgreicher Trainer, Familienvater – und plötzlich schwer depressiv.

Was folgte, war eine jahrelange Odyssee durch das medizinische System: Psychopharmaka, Elektrokrampftherapie, Ketamininfusionen, Vagusnervstimulation – nichts half dauerhaft. Erst als letzte Option blieb die Tiefe Hirnstimulation, ein operativer Eingriff am Gehirn – und damit der Wendepunkt.

FAQ
Was waren die ersten Anzeichen deiner Depression?

Das erste Symptom bei mir war definitiv die gedrückte Stimmung, eine absolute Traurigkeit. Als meine damalige Frau mir unseren erst kurze Zeit vorher auf die Welt gekommenen Sohn in die Hände legte, habe ich einfach nichts von dem empfunden, was man als frisch gewordener Vater eigentlich empfinden würde.

So ziemlich alle. Diverse Psychopharmaka, EKT (Elektrokonvulsionstherapie), Ketamin und Vagusnervstimulation.

In einer Stern TV Sendung wurde ein junger Mann vorgestellt, der im Rahmen einer klinischen Studie zur Behandlung von Depression durch tiefe Hirnstimulation teilgenommen hat. Ich konnte dann Kontakt zu Prof. Dr. Maarouf, der auf die tiefe Hirnstimulation spezialisiert ist, herstellen.

Wirklich Angst hatte ich nicht, meine einzige Sorge war, dass ich danach behindert aufwache, aber dieses Risiko ist wirklich sehr sehr gering. Ansonsten war ich so depressiv, dass ich hoffte entweder ohne Depression wieder aufzuwachen, oder einfach endlich meine Ruhe zu haben, weil ich die OP nicht überlebe.

Die Operation hat ca. 6-7 Stunden gedauert, wobei die meiste Zeit für die Vor- und Nachbereitung gebraucht wurde. Komplikationen gab es keine. Nach der OP habe ich Schmerzmittel erhalten und ich kann wirklich sagen, dass die OP für mich nicht schlimm war.

Die ersten positiven Änderungen habe ich bereits in der zweiten Woche nach der OP bemerkt. Die Traurigkeit, die mich jahrelang begleitet hatte, war einfach nicht mehr so intensiv.

Ich habe nach meiner OP wieder angefangen zu arbeiten, erst im Minijob, dann langsam immer mehr. Außerdem wollte ich mehr über das menschliche Gehirn und unsere Verhaltensweisen lernen und habe deswegen einen Master in Neurowissenschaften gemacht. Als Geschäftsführer der CHANGES Akademie für Neurowissenschaften zudem in die Selbstständigkeit zurückgekehrt.

Ich habe nach meiner OP wieder angefangen zu arbeiten, erst im Minijob, dann langsam immer mehr. Außerdem wollte ich mehr über das menschliche Gehirn und unsere Verhaltensweisen lernen und habe deswegen einen Master in Neurowissenschaften gemacht. Als Geschäftsführer der CHANGES Akademie für Neurowissenschaften zudem in die Selbstständigkeit zurückgekehrt.

KONTAKT
Christian Galvano im Interview

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